Warum unsere Preise steigen

Im Sommer 2021 haben wir die Preise für viele unserer Kleidungsstücke erhöht.

Die Ursachen sind bekannt: der sprunghafte Anstieg der Energiepreise und die explodierenden Rohstoffkosten (und für uns in der Textilbranche war der Preisanstieg bei Bio-Baumwolle besonders stark).

Angesichts dieser steigenden Kosten stehen den Marken drei Strategien zur Auswahl:

  • Weniger Geld pro Kleidungsstück zu verdienen oder, anders ausgedrückt, „die Marge zu senken“. Das mag eine Option sein, wenn die Marge hoch ist, wie bei Marken mit Logo oder Luxusmarken, aber für uns ist das unmöglich: Wie wir hier bereits erläutert haben, gehört unsere Marge bereits zu den niedrigsten auf dem Markt; sie zu senken würde bedeuten, unser Geschäftsmodell zu gefährden.
  • Geringere Qualität produzieren: indem wir an der Qualität unserer Materialien sparen, beispielsweise auf Bio-Baumwolle verzichten und stattdessen auf konventionelle Baumwolle zurückgreifen, oder indem wir die Produktion in Niedriglohnländer verlagern. All das kommt für uns natürlich nicht in Frage.
  • Die Preise erhöhen: Das ist leider die einzige Möglichkeit, die uns noch bleibt.

Um diese Preiserhöhungen in Grenzen zu halten, versuchen wir auch, zu sparen, indem wir auf Überflüssiges verzichten. Wenn wir beispielsweise die Tasche aus unserem Oxford-Hemd entfernen, können wir den Preis beibehalten.

Niemand weiß, was die Zukunft bringt: Wenn die Produktionskosten weiter steigen, werden auch die Preise für unsere Kleidung diesem Trend folgen müssen. Sollten die Preise hingegen wieder auf das Niveau vor der Corona-Pandemie zurückkehren, werden auch die Preise für unsere Kleidung sinken.